Dienstag, 12. April 2011

M wie Mendoza. Oder Mosquitos

Gestern abend sind wir dann in Mendoza angekommen. Ein Motorradkollege hat uns einen Tip für ein billiges Hotel gegeben. Hotel Windsor. Welches auch durchaus billig war – ein Einzelzimmer für 80 Pesos (16€) ist ja durchaus nicht teuer. Nur leider war die Qualität auch billig. Die Zimmergröße war dem Preis entsprechend. Genauso wie die Freundlichkeit des Hotelpersonals. Oder die Sauberkeit des Zimmers.

Aber nicht alles war reduziert. Das Moskitoangebot war dafür überdurchschnittlich. Und soviel Großzügigkeit muß man doch unterstützen – und habe damit dann auch gleich mein Fleisch reichlich dargeboten. 12 Stiche allein auf meinem linken Arm. Und – eh kloa bei meinem Glück – anscheinend bin ich irgendwie allergisch gegen die lokalen Mosquitos; die Stiche jucken wie verrückt und werden riesig. Ein Glück, daß meine Reiseapotheke perfekt ausgestattet ist: meine Fenistilsalbe ist mein bester Freund derzeit…

Gestern am Abend haben Fred und ich noch ein anderes Hostel gesucht – Hostal Alamo.


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Welches auch durchaus fein ist. Sauber, freundlich und nett. Und der Preis: 60 Pesos pro Person im Doppelzimmer im shared Bathroom. Und die Motorräder können wir auch gratis parken – beim Hotel mußten wir die Motorräder – nach hartem Verhandeln – noch für 15 Pesos pro Motorrad und 24h in einer Parkgarage gegenüber einstellen. (Normalpreis für Motorräder: 15 Pesos für 12h)

Aber wie es halt so ist. Das Hotel hat Katzen. Was mich als anonymer Katzoholiker nicht sonderlich erfreut. Aber was soll´s – Antihistamine are a boys best friend… Und was uns nicht umbringt, macht uns nur härter. Hat ja Nietzsche auch schon gesagt. (Daß Katzen mich bei meiner Allergie fast umbringen sind ja nur technische Details.)

Anyway.

Heute bin ich dann durch Mendoza gelaufen um eine Werkstatt für mein Motorrad zu finden bzw. endlich den (etwas kleineren R15 155/60) SMART Reifen aufzutreiben, der (hoffentlich) das starke nach links Ziehen meines Gespannes reduziert. Morgen bekomme ich dann noch Bescheid, ob mir die lokale Mercedes Benz Vertretung den besorgen kann oder nicht.

Und am Abend sind Fred und ich wieder wegen seinem defekten Benzinkocher herumgelaufen. Seit Wochen versucht ihn Fred – als begeisterter Bastler – ihn zu reanimieren. Leider ohne Erfolg. Heute waren wir dann in einem Laden, der Kocher und alle anderen Arten von Heizgeräten repariert. Dort haben sie uns dann den Tipp gegeben die Benzinflasche mit Säure zu entrosten bzw. danach den Pott mit Benzin auszuspülen, da die Rostpartikel die Düse verstopfen und somit die Flamme nicht gleichmäßig brennen kann. Fred experimentiert gerade mit der Säure und dem Bezin vor unserem Hostal herum. Ist nicht so ganz ungefährlich. Naja. Falls ich nächste Woche alleine weiterfahre, dann wissen wir – das ist keine gute Idee gewesen…

1 Kommentar:

  1. Du hast Probleme... Mosquitos gab's vor 2 Wochen nicht - man hat eh einen elekrischen Mosquitokiller dabei, das Ding mit den blauen Blättchen - und Antihistaminsalbe (für die Stiche, nicht wegen der Katzen!) gehört zur Grundausstattung.
    Verhandeln üben! Die haben Euch beim Parkplatz anscheinend die Autopreise genannt. Ich habe 12P für 24h bezahlt! Leiste mir aber keinen Seitenwagen ;-)
    Und kein Gejammer über die Zimmer - ich war in 2 verschiedenen, beide o.k. Ihr hättet halt nach Leo fragen und ihm einen Gruß von mir ausrichten sollen.
    Gruß aus Quilpue - ab morgen bis Sa/So wieder in Santiago. Frank

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