Sonntag, 19. Juni 2011

Wetterkapriolen

Tja. Also der zweite Teil meiner Südamerikareise beginnt mit…

…warten. Bis das Wetter wieder besser wird.

Uns wurde gesagt, daß wir einfach auf der offiziellen Homepage bezüglich dem Strassenzustand schauen können (http://www.mop.cl/Informacion_de_Emergencias/Paginas/Antofagasta.aspx)

Aber auf dieser offiziellen Webseite ist der Paß nach Bolivien gar nicht aufgeführt. Sprich müßte dann eigentlich offen sein. Ach. Technische Details.

Einfach Abwarten und Tee trinken. Naja. Oder in meinem Fall Kaffee gerade (Eigentlich ist die offizielle Homepage von dem Restaurant hier www.o2chile.cl. Needless to say, daß diese natürlich nicht funktioniert).

Anyway.

Ich werde jetzt gleich wieder ins Hostal zurückgehen, welches wir uns gestern gegönnt haben (6000 chil. Pesos pro Person, 9€) Bei Temperaturen in der Nacht um die 2C ist es doch etwas angenehmer als ein Zelt (welches am Campingplatz hier auch 3000-4000 chil. Pesos gekostet hätte) Und dort gibt´s sogar warmes Wasser – was, wie wir von der vorigen Unterkunft in Calama wissen, nicht unbedingt eine Selbstverständlichkeit ist. (Die dünnen Wände isolieren so ziemlich gar nicht. Also ist warmes Wasser schon was feines)

…Naja. Theoretisch. Wie ich heute in der früh also brav unter der Dusche stand, habe ich (gefühlte) 10min gestanden und auf das warme Wasser gewartet. Welches nicht kam. Weil, wie ich dann erfahren habe als ich mich dann wieder angezogen und nachgefragt hatte, das Gas wegen dem starken Wind abgedreht war. Nun gut. Danach war ich wenigstens wirklich wach.

Jetzt geht´s aber gleich wie gesagt ins Hostal zurück. Nach der Rückkehr aus Europa gibt´s doch noch einige Sachen zu erledigen: Alles wieder sauber und intelligent im Zugriff verpackt. Dann mal überlegen was ich mit meiner neue Jacke mache, die mir doch zu klein ist – insbesonders, wenn ich wärmende Kleidung darunter anhabe. Auch muß ich schauen wie ich mein Navi montiere – Touratech schafft es leider seit einem Jahr nicht eine für mein bei ihnen gekauftes Navi passende Halterung zu produzieren – obwohl sie es seit 2 Monaten sogar schon explizit auf Ihrer Homepage ankündigen. Jetzt habe ich ein ungefähr passendes gekauft und muß da noch herumtüfteln, wie ich es montiere.

Meine Reifen machen mir auch ein bisserl Sorgen – obwohl ich zum Beispiel in Mendoza einen neuen Hinterreifen aufziehen ließ, ist dieser schon wieder ziemlich abgefahren. Ich denke ich muß mir dann in Sucre einen neuen aufziehen lassen.

Tja. Und noch eine Sache wieder mal: das Topcase, welches Reter Pömer* [Name von der Redaktion unkenntlich gemacht] montiert hat, ist nach nicht einmal einem halben Jahr schon locker – die Halterung für das Top Case hängt nämlich an gerade mal 2 Schrauben links und rechts, welche aber alle vorne liegen. Durch die Hebelwirkung ist es natürlich nur eine Frage der Zeit, bis sich die ganze Struktur lockert – egal wie fest man die Schrauben zieht. Ich muß mir dafür dann auch irgendetwas in Sucre überlegen. Mal schauen.

Witzig finde ich übrigens, daß sogar Kurt welcher Reter Pömer* persönlich kennt und diesen anfangs immer verteidigte, zu mir meinte, daß er weniger und weniger versteht, wie dieser mich mit so einem vorbereiteten Fahrzeug losschicken konnte. Und daß er ziemlich enttäuscht ist von dessen Leistung. Und daß diese Halterung allein ein vollkommener Schwachsinn ist.

Nun gut. Schön, wenn es eine weitere Person gibt, die mir meine Geschichte mit MrC glaubt. Technische Details halt.

Aber die gute Nachricht – die Sonne kommt gerade wieder etwas durch. Zeit für die Beatles: http://www.youtube.com/watch?v=U6tV11acSRk

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