Donnerstag, 15. September 2011
Wissen ist Macht...
Dienstag, 13. September 2011
Streiken: Menschen und Motoren
Gestern ging´s dann von San Borja doch Richtung Yucumo. Trotz der erwarteten Straßenblockade.
Vor der Abfahrt aus dem Hotel habe ich noch mit ein paar Journalisten aus La Paz geplauscht. Und diese meinten, daß die Straßenblockaden alle 2h geöffnet werden um die Fahrzeuge passieren zu lassen.
Gesagt getan. Noch schnell für ein Picknick eingekauft – man will ja schließlich nicht mit leerem Magen warten. Und dann die staubigen Straßen Richtung Yucumo genommen. Naja. So staubig war es nicht. Es gab schließlich zur Abwechslung wieder mal Schlamm.
Um 13:10 sind wir dann bei der Blockade angekommen. Die gute Nachricht: Alle 2 Stunden wird die Blockade eben geöffnet. Die schlechte: um 13:00 das letzte Mal davor.
Also 1:50h warten. War aber nett – ein bisserl mit den Leuten geplaudert. Gemütlich Mittag gegessen. Kalten Fruchtsaft getrunken – Dank meiner neuen 5l Thermosflasche und „Tang“ (dem universal-pieksüßem-Frucht-Puder).
Das bedeutete aber erst um 15:00 wieder weitergefahren – aber noch mit über 100km „To Go“ auf Neudeutsch...
Tja. Aber klarerweise geht das natürlich nicht so einfach. Schließlich will MrC doch bei der Reisegestaltung mitreden. Und hat beschlossen jegliche Funktion des Anlassers einzustellen. Weil Anlasser werden überbewertet.
Mit Susan´s Hilfe habe ich es dann doch geschafft ihn anzurollen. Aber bedeutet wieder mal – nicht den Motot abstellen... Und das wiederum bedeutet wieder mal: Beim Ankunft im Hotel hatte ich wieder über rund 150C – genau kann ich es nicht sagen. Bei 140C hört ja meine Skala auf.
Technische Details.
Leider ist Susan auf der kiesigen, respektiven schlammigen , Straße zweimal gestürtzt und hat sich diesmal auch noch das Knie etwas verletzt... Wenigstens Abwechslung – normalerweise leiden ihre Knöchel...
Anyway.
Auf jeden Fall sehr nett war wieder mal, daß uns bei unserer Ankunft in Rurrenabaque Ronny angesprochen hat und uns Tipps für ein Hotel gegeben hat – welches wir sehnsüchtig nach diesem langem Tag gesucht hatten. Nämlich wieder eines mit Garage klarerweise.
Für 75 Bolivianos pro Person sind wir dann im Hotel Rurrenabaque auch unterkommen.
Heute in der Früh habe ich dann meinen Anlasser ausgebaut. Beim Durchmessen habe ich aber festgestellt, daß keine Spannung beim Anlasser ankommt – ich vermute also, daß mein Starterrelais ex gegangen ist. Und somit habe ich auch das gleich mit ausgebaut.
Durch Zufall ist Ronny heute im Hotel vorbeigekommen. Und hat uns erzählt, daß er 5 Jahre hier gelebt hat und sich deswegen so gut auskennt. Und hat mir dann gleich einen Freund empfohlen – welcher, man glaubt es kaum – spezialisiert ist auf: Anlasser.
Zufälle gibt´s...
Und beim gemeinsamen Mittagessen haben wir dann wieder über Gott und die Welt geplaudert – im wahrsten Sinne des Wortes. Ronny ist – ebenso wie Steward - äußerst religiös. Lustig, daß wir gerade im Umfeld der Jesuitenklöster hier in Bolivien dann so viele gläubige Menschen treffen. Purer Zufall halt. Oder doch göttlicher Wille? Ach. Wer weiß...
Auf jeden Fall wird sich Felix, der Elektriker, morgen gleich in der Früh meinen Anlasser vorknöpfen und zerlegen. Dieser hat nämlich bei einem Schnelltest komische Geräusche von sich gegeben – obwohl er aber generell funktioniert hat. Anscheinend habe ich also wieder mal zwei Probleme – ein abgenützter Anlasser und ein defekter Schalter oder Relais.
Tja. Mal schauen, was morgen wieder mal auf mich zukommt.
Montag, 12. September 2011
[SPOT] Hotel in Rurrenabaque
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Mr. Churchill
Latitude:-14.44328
Longitude:-67.52905
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Message:Hi meine Lieben, habe gerade kein Internet hier, somit per Satellit: Mir gehts gut! Dickes Busserl, Philipe
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Barro y Paro
Samstag, 10. September 2011
Staub ist für Weicheier. Echte Männer haben Schlamm.
[SPOT] Stewards Haus in San Ignacito
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Mr. Churchill
Latitude:-14.9969
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Message:Hi meine Lieben, habe gerade kein Internet hier, somit per Satellit: Mir gehts gut! Dickes Busserl, Philipe
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Freitag, 9. September 2011
Regen ist Segen
Mittwoch, 7. September 2011
Technische Details
Nägel. Und Feinstaub. [Pics]
Dienstag, 6. September 2011
Das Leben ist Veränderung
Samstag, 3. September 2011
Höllen. Blind. Flug. [Pics]
Donnerstag, 1. September 2011
Dschungel Trips. Diesmal am Bike [Pics]
Und somit sind wir dann noch weiter nach Concepcion gerollt. Der Versuch uns wieder mit Benzin aufzufüllen, war dort aber leider nicht von viel Erfolg gekrönt. Sprich auch diese Tankstelle hatte wieder keinen Sprit.
Macht nichts. Mit der Reichweite von MrC über 600km kommen wir beide schließlich wieder nach San Javier (66km, rund 2h) zurück. Und dort gab´s nämlich auch eine Tankstelle. Oder notfalls in San Ramon – noch einmal rund 60km weiter... (Wir mußten wieder nach San Ramon retour um zum Hauptweg Richtung Trinidad zurückzukommen. Unser Ausflug nach Concepcion war nämlich nur ein kurzer Abstecher – und nicht die vollständige Runde aller Jesuitenmissionen nach Santa Cruz retour, wie ich es ursprünglich vorhatte. Die Straße ist nämlich nur bis Concepción geteert. Und dahinter, haben mir diverse Reisende erzählt, soll es aber sehr ungemütlich werden)
Danach haben uns dann noch eine günstige Unterkunft gesucht. Um Geld zu sparen haben Susan und ich uns dann ein Doppelzimmer genommen: für 55 Bolivianos, nach sehr langwierigen, harten – aber äußerst erfolgreichen – Verhandlungen. (Der Normalpreis beträgt 60 Bolivianos (6€ – für das Zimmer))
Angenehmerweise war es erst 16:00 und somit haben wir weiters noch beschlossen nach einer labenden Dusche (Bei 34C nicht zu unterschätzen! – Die lokale Dampfkammer des Motorradanzuges ist kein Ersatz!) die Jesuitenmission zu besichtigen. 25 Bolivianos ärmer und ein paar Photos reicher sind wir dann um 19:00 von der Hitze absolut tot ins Bett gefallen.
...der Vorteil – heute um 20 vor 7 sind wir dann schon wieder voller Elan aufgesprungen.
Der Weg retour nach San Ramon führte uns übrigens bei der Ortsausfahrt von Concepión wieder an der Tankstelle vorbei – welche wieder Benzin hatte. Kurz überlegten wir uns die Motorräder aufzufüllen. Aber dann haben wir uns doch dagegen entschieden. (Böse Zungen könnten behaupten, daß die Schlange bestehend aus 100 Autos der Grund war, dies nicht zu tun)
Tja. In San Javier gab´s aber eh wieder Benzin – und 60km danach in San Ramon haben wir aber dann faulerweise beschlossen gar nicht schon wieder aufzutanken.
...Was sich aber schon wieder rächt: hier in Asunción de Arrayos (weitere 100km später) gibt´s nämlich schon wieder kein Benzin.
Naja. Streng genommen schon. Statt um 3,740 Bolivianos der Liter (0,374€) halt um 7! Bolivianos. Aus Plastikflaschen. Privat natürlich. Dafür aber ohne Rechnung. :-)
Anyway.
Ach. Und heute ist mir übrigens was sehr Nettes passiert. Wir wir in einem kleinem Pueblito einen kurzen Hitzestop einlegten – und durch Zufall auf eine sehr nette Kirche mit Kirchplatz gestoßen sind - hat ein Einheimischer gesehen, wie ich so Photos schieße. Und wie ich zum Motorrad zurückgehen will, springt er auf, läuft zu mir hin – und ich denke mir schon, er will wieder Geld für die Photos haben.
...Weit gefehlt! Er meinte zu mir – wenn ich einen netten Ausblick haben will, soll ich doch auf den Glockenturm hochgehen. Und meint weiters: „Dort am Eck wohnt derjenige, der den Schlüssel zu der Kirche hat". Sprach´s. Und setzte sich wieder nieder.
Und wirklich: ohne Probleme konnte ich dann den Küster bitten, mich hinaufzulassen – und wurde mit einer klasse Sicht belohnt! Hat mich sehr beeindruckt, daß dieser „Amigo" mich da drauf hingewiesen hat... Sowas macht echt Freude beim Reisen!...
Und weiter ging´s dann. Um 16:00 haben wir uns dann eben in Asunción im Residencial Rodriguez einquartiert. Um 30 Bolivianos (3€) pro Person pro Nacht. (Klarerweise Bad und Klo am Gang)
Susan hat dann noch schnell was Japanisches gezaubert – mit den Sachen, welche wir in Okinawa Eins eingekauft hatten, und mit dem frischen Gemüse - welches wir für den Campingplatz gestern vorgesehen hatten.
Ich habe mich dafür um andere äußerst elementare Sachen gekümmert: Z.b. 4 Flaschen Bier - die „richtige" Größe! Eines um 12 Bolivianos (1,2€ - pro Liter. Allerdings mit 5 Bolivianos Pfand (0,5€))
...Im Hintergrund noch ein bisserl Musik aus dem Ipod mit den tragbaren Lautsprechern.
Yap. So kann ein langer Cruising Tag ausklingen. Auch fein. Sehr sogar.
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Latitude:-15.90115
Longitude:-63.18652
GPS location Date/Time:09/01/2011 21:38:04 CEST
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Mr. Churchill
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Dienstag, 30. August 2011
Volltanken in Okinawa. Eins. [Pics]
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Latitude:-16.9174
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Samstag, 27. August 2011
Von "Di-Tscha". Und Felgen.
5 km/h ..- dabei im dichten Verkehr von Sta. Cruz gefahrene Durchschnittsgeschwindigkeit
Freitag, 26. August 2011
Kleine Schritte. Führen auch zum Ziel [Pics]
Es gibt Tage, da ist man nicht sonderlich aktiv. So wie heute. Vielleicht lag es aber auch einfach daran, daß der gestrige Tag einige Nachwehen hinterließ. Oder vielmehr der Abend...
Anyway.
Am Vormittag hatte ich noch Susan geholfen ihre neue Kette zu montieren. Tja. Und am Abend gab´s wieder mit Kurt ein illustres Abendessen. (Diesmal allerdings ein paar Flaschen Wein weniger)
Auf jeden Fall habe ich es aber noch trotz des veritablen Katers doch geschafft einen (so hoffe ich) geeigneten Endantrieb aufzutreiben. Gekauft habe ich ihn schon. Fehlt noch die Bezahlung. Naja. Und noch der Transport nach Südamerika.
Letzteres ordne ich in die Kategorie technische Details ein. Oder auf Deutsch: Absolut keine Ahnung wie ich den hierher bekomme. Aber morgen ist ja auch noch ein Tag. Mal schauen.
Übrigens - ich habe wieder ein paar Photos hochgeladen. Falls es neugierige Leute unter Euch gibt – die Photos könnt Ihr hier finden: Heiß gehts her in Aller Kühle - Das El Tatio Geysir Feld
Mittwoch, 24. August 2011
Auf der Suche wieder einmal. Einmal mehr erfolgreich. Einmal weniger. [Pics]
Hmmm...
Ich bin gerade etwas leicht (oder eher schwer) alkoholintoxiniert in mein Zimmer zurückgekommen.
Normalerweise würde ich einiges über den stressigen - wenn auch erfolgreichen - gestrigen Tag schreiben, wo ich einen neuen Vorderreifen (um 520 Bolivianos =52€), ein Luftfilteröl, einen Tirefix Spray oder einen "Slime" Reifenschutz gekauft habe.
Oder, daß ich nach einigem Suchen eine Werkstätte gefunden habe, wo ich das abgenutzte Mitnehmer-Zahnrad meines Endantriebes anfertigen lassen könnte.
Oder, daß uns Luis - ein äußerst hilfsbereiter Argentinischer Motorradfahrer,der in St. Cruz lebt und uns mit seiner 15 Jahre alten Africa Twin durch Zufall auf der Straße überholte - geholfen hat und uns quer durch den äußerst dichten Verkehr zu einem ausgezeichnetem Motorradzubehör Shop führte.
Oder, daß Susan und ich danach in einem österreichischen Lokal zu Mittag gegessen haben.
Oder, daß wir Stunden in dem intensivem Verkehr festgehangen haben.
Oder, daß gestern Susan Ihren Gepäckträger in einer dubiosen Werkstätte richten ließ.
Oder, daß ich heute wieder in meinem Hostal wegen MrC angesprochen wurde und Arturo versprochen habe, das von ihm geschossene Photo per Mail zuzuschicken.
Oder, daß ich heute Stunden recherchiert habe, wie ich das abgenutzt Teil meines Endantriebes ausbauen muß - oder ob es doch nicht besser sei einen vollkommen neuen Endantrieb aus Deutschland kommen zu lassen.
...und ich erwähne jetzt nicht einmal, daß heute der Schlüssel meines Zimmer beinahe abgebrochen ist, ich über eine Stunde vor der verschlossenen Tür stand, es keinen Ersatzschlüssel gab, und ich mich am liebsten einfach nur der Alkoholintoxikation hingeben wollte - dies nur ohne der eingeschlossenen Geldbörse relativ wenig Spaß versprach.
All dies kann ich heute leider nicht schreiben, da ich nach einem sehr illustren Abendessen mit Kurt - dem wieder getroffenem Schweizer - vollkommen alkohohlintoxiniert in meinem Bett liege. Schade auch.
...Naja. Oder schön aber auch.
Montag, 22. August 2011
Rote Ampel werden überbewertet [Pics]
Santa Cruz. Eine Stadt gerade einmal 400km von Sucre entfernt.
..und trotzdem brauchte ich weit über eine Woche für die Strecke.
Im Moment sitze ich gerade in einem Lokal ca.10min Fußmarsch von meinem Hostal entfernt. Frisch ausgestattet mit Geld - meine im voraus zu zahlende Hostalrechnung konnte ich gerade eben noch mit meinem 10% Rabatt meines Jugendherbergsausweis begleichen: in Samaipata (und klarerweise in allen kleineren Ortschaften, die ich passierte) gab es keine Bankomaten. Somit gab's zuerst mal eine kleine Suche nach "Nur Bares ist Wahres". Gefolgt von der Suche nach einem dezentem Lokal - wo ich gerade sitze und wild in mein Handy tippe. Auf mein Lomo Argentino wartend - das vom Kellner empfohlene Steak. Neben mir die 600ml Pacena Bierflasche. (Mittlerweile leer. Diese Flaschen sind auch nicht mehr das, was sie früher waren....)
Die Fahrt von Samaipata nach Santa Cruz war im großen und ganzen recht angenehm. Fast vollständig asphaltiert. Und die etwaigen Löcher im Asphalt... Ja,mei... Technische Details halt..
Aber ich geb zu. Ich bin verwöhnt: ein Schaffell für mein zartes Popscherl. Griffheizung. Yap. Bei Temperaturen um die 10 Grad geht es einem schon ab... Anyway. Der chinesische 200ccm Gatschhupfer hat aber auch seine Qualitäten. Auf einer Straße um die Kurven zu flitzen ist schon fein. Insbesonders sich wieder in die Kurven zu werfen ist für einen Gespannfahrer was sehr Nettes.
Nachdem Susans Gepäckträger auf der Stecke vorhin vollständig gebrochen ist, haben wir auch ihr Gepäck auf MrC umgepackt und insofern hatte ich gerade einmal einen halb leeren Koffer auf den Rest des Gepäckträgers aufgebunden. Ideal fürs Kurvenjagen... :-)
Lustig war es dann wie Susan und ich zu der ersten Ampel kamen. Der ersten in Bolivien, wo wir mit den Motorrädern unterwegs waren... Wir haben bei der roten Ampel sogar Photos gemacht voller Euphorie über die Rückkehr in die Zivilisation...
...Ähem. Und dabei den Verkehr behindert.
Nachdem dort nämlich kein Polizist stand, hat die rote Ampel niemanden gestört. Eher wir, weil wir davor Photos geschossen haben.
Erst bei der nächsten haben wir gelernt, daß rote Ampeln nur ernst genommen werden, wenn dort ein Polizist mit Trillerpfeife steht..
Anyway. Mittlerweile ist mein Steak gekommen. Ich bin satt. Und alkoholintoxiniert. Auch fein.
Ach ja. Ich habe hier Internet. Und werde somit endlich ein paar Photos wieder hochladen (auch wenn diese Photos schon etwas länger auf meiner Homepage unkommentiert herumgegeistert sind): 2011-05-20 Auf Zum Heiligen Petrus - San Pedro De Atacama - Ein Album, welches ich meinem Onkel Werner widmen möchte. Dickes Busserl an alle meine Lieben!
Sonntag, 21. August 2011
Samaipata hat uns lieb
...und will uns nicht weglassen.
Seit 2 Tagen hängt ein Schild an der Tankstelle „No hay Gasolina“. Was soviel heißt wie – „Nix Sprit“.
Nun ja. Samaipata ist ja eigentlich eine nette Stadt mit sehr netten Restaurants. Wie zum Beispiel das im 2010er Lonely Planet hochgelobte Restaurante „Landhaus“. Von einem Deutschen geführt. Donnerstag bis Sonntag offen.
Nur wie ich gestern dort war, hat es geheissen, daß sein Sohn, der das Restaurant führte, leider nach Deutschland zurückgegangen ist. Vor mehreren Jahren. Ach... Technische Details..
Und ja mei... Nur weil die Tageshöchsttemperaturen auf 6C gefallen sind – und es nachts auf rund 2C abkühlt, heißt das doch nicht, daß es im Zelt kalt sein muß, oder?
Ach. Habe ich übrigens den Regen erwähnt, der vorgestern den ganzen Tag gefallen ist, sodaß diese feuchte Kälte überall hineinkriecht? Technische Feinheiten.
Heute wollte ich noch mit Susans Bike eine kleine Spritztour zum „El Fuerte“ – einer rund 3000 alten Geheimnis umwogenen Ruine – hier in der Nähe fahren. Nur bei der Tankstelle gab es eben keinen Sprit mehr – nur Diesel. D.h. nix mit Spritztour – ich schaffe es in der Reserve gerade eben noch hier zum Internetkaffee und dann (hoffentlich ;-) ) wieder zurück zum Campingplatz. Aber ist ja nicht so schlimm: ich habe dort Wera und Friso getroffen. Ein Deutsches Pärchen, die mit Ihrem Mercedes Sprinter durch Südamerika reisen und welche die letzten Tage am gleichen Campingplatz genächtigt haben. Diese haben mir netterweise eine Eintrittskarte für das örtliche Museum geschenkt. Welches von 08:30 bis 18:00 geöffnet hat.
...Ähem. Wochentags. Am Sonntag – heute also – nur von 08:30 bis 16:00.
Ich war um 15:59 bei der Eingangstür. Tja. Also doch Internet.
Mal schauen, ob wir morgen also nach Santa Cruz aufbrechen. Ich möchte das Zelt ungern im feuchten Zustand einpacken. Und vorallem ohne Sprit ist´s a mühsame Geschichte nach Santa Cruz zu kommen - 200km schieben könnte anstrengend sein... Mal schauen.