Donnerstag, 31. März 2011
Immer wenn man nicht damit rechnet - spricht man wieder Deutsch
Aufgeben tut man einen Brief
Mittwoch, 30. März 2011
Fred ist ein Schatz
Ein Stück von mir wird immer in Südamerika bleiben...
Ich liege gerade im Hospital Publico von Malargue. Und warte auf meine Narkose.
Dienstag, 29. März 2011
Äktschn. Videos - da funkts
Montag, 28. März 2011
Hunde und Facelifts
Nun ja. Vor dieser Reise dachte ich mir, daß nicht alle Hunde schlecht sind.
Hmmmm…. Und jetzt… Sagen wir so. Ich verstehe jetzt warum die Chinesen und Koreaner Hunde essen.
Sch***Köter. Pinkeln mir alles voll.
Das Problem an diesen Viechern ist ja, daß wenn einer mal hingepinkelt hat – jeder andere herumstreunende Köter auch das Bedürfnis hat mir ein Andenken für die Weiterreise mitzugeben.
Also heute wieder mal meine Abdeckplane gewaschen – 4x6m. Um am Ende festzustellen, daß dieser Köter die irgendwie in die Ecke geworfene Plane auch auf der Rückseite signiert hat.
Anyway.
Dafür hat jetzt MrC ein Facelifting verpaßt bekommen – ein Rundum Service. Lauter Kleinigkeiten, die ich in Summe aber notwendig fand: Diverse lose Kabel mit Kabelbinder fixiert. Die Reifenfix-Dose, Glühbirnen & Sicherungen und ein Feuerlöscher wurden für einen Schnellzugriff am Rahmen montiert. Reifenschläuche, Luftfilter, mein großer Drehmomentschlüssel und ein Haufen sonstiger Ersatzteile, die ich (hoffentlich) nicht benötigt, wurden in diversen Ritzen versenkt. Und dadurch, daß diese sperrigen Sachen aus meiner Box raus sind, habe ich dort jetzt gleich mehr Platz und konnte da eine Packtasche verräumen.
Aber ich bin mit dem Aussortieren des ganzen Zeugs, welches ich mithabe, noch gar nicht fertig – aber morgen geht´s endlich wieder mal weiter. Wir sind ja schon 3 Nächte jetzt hier in dieser Hospedaje.
Mal schauen – Richtung Mendoza, die Routa 40 hoch. Aber ich denke nicht, daß wir vor einer Woche dort ankommen. Dafür machen wir zu viele Abstecher – und langsam komme ich auf den Geschmack des Pistenfahrens. So ein bisserl weg von der Zivilisation hat schon seine Reize… (Naja. Auf das mit dem Schneesturm könnte ich aber durchaus verzichten)
Work life. [Video]
Samstag, 26. März 2011
Und ein paar Photos zu den ganzen Tagen [Pics]
[Nachtrag zu der Passüberquerung von letzter Woche]
Philipe´s Endurogespanntraining - Teil 3
Und wir haben heute was ganz luxuriöses gemacht - wir waren Essen. So mit Bier welches zum Tisch gebracht wird. Und Servietten. Sehr fein sowas!
Heute hatten wir noch einen sehr intensiven Fahrtag.
Die heutige Etappe brachte uns:
a) Schlammdurchfahrten (wo man nie weiß, ob man nicht doch mitten im Fluß stecken bleibt)
b) Fahren im Gefälle (d.h. man steht schief - was bei einem Gespann eine sehr spannende Sache ist)
c) Kurven Fahren im Gefälle - mein persönlicher Liebling: die Straße ist nach links abschüssig. Es geht bergauf. Und man hat eine rechtskurve. Jeder der Gespann fährt weiß - ein Hochgenuß
d) So zum drüberstreuen als Abschluß der Vulkantour: Sandfahren. Man eiert dahin, weil der angetriebene Hinterreifen keinen Grip findet.
Und nachdem das ganze wirklich anstrengend ist - Time for Bed. Sehr, sehr fein!
PS: Yap. Geduscht wurde heute auch.
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Mr. Churchill
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Longitude:-69.9129
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Message:Hi meine Lieben, habe gerade kein Internet hier, somit per Satellit: Mir gehts gut! Dickes Busserl, Philipe
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...und wie wenn nichts gewesen wäre - jetzt scheint wieder die Sonne
Freitag, 25. März 2011
Vom Regen in die Traufe. Oder in den Schnee.
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Lago Varvarco Campo ist Vampirfrei
Donnerstag, 24. März 2011
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Longitude:-70.6394
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Mittwoch, 23. März 2011
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Mr. Churchill
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Fliessend Warmwasser. Auch fein
Ich stehe gerade – wieder einmal - vor der Bibliothek in Varvarco und tippe hier mein Tagebuch.
Fred ist gerade in der Bibliothek und checkt ob sein Email wegen der wichtigen Felgenlieferung an ein Hotel in Düsseldorf durchgegangen ist. Mitten in der Pampa hatten wir ja vor einem einsamen Haus zwei andere Biker aus Santiago de Chile getroffen, wovon einer von denen durch Zufall nächste Woche in Düsseldorf ist und Fred eine Felge mitnehmen würde. Seine alte hat schon Sprünge und er hat große Sorgen, daß diese eine Fahrt in die Atacama Wüste nicht überleben würde. Nachdem das überleben der Felge in diesem Fall unter Umständen auch an sein Leben geknüpft wäre, möchte er da doch kein Risiko eingehen… Und das Besorgen von dieser Felge ist fast genau so ein großes Unterfangen wie meine Ventilspieleinstellschrauben – welche ich mir dann auch von Deutschland aus mitnehmen lasse. (Ich hatte ja nur zwei von Sandra mitgebracht bekommen – die zwei anderen welche per Post kommen sollten, kamen ja nicht an. Und auch wenn Mr.C gerade recht tadellos fährt – auch gestern auf ca. 2560m – möchte ich da kein Risiko eingehen, falls mir beim Ventilspieleinstellen wieder etwas eingeht…)
Wir haben gerade zwei Tage wild campen hinter uns – wir sind von Varvarco eine Stichstraße nach Norden gefahren in der Hoffnung wieder eine nicht in den Karten eingezeichnete Verbindung nach Barancas zu finden (was wir ja in den letzten Tagen schon öfters erlebt hatten)
Und diese Route war ein echter Traum! Sogar Fred war schwer beeindruckt und meinte, die letzten Tage mit dem Vulkanpass und diese Rundtour hier war das Schönste was er bis jetzt in Südamerika gesehen hat. Und ich schließe mich dem an!...
Das mit dem Wildcampen ist noch etwas ungewohnt – von gestern auf heute haben wir in der Nähe von heissen Quellen gecampt. Das einzige was etwas gestört hat war das Schild „Acampar prohibido".Aber sind nur technische Details.
Heute in der Früh haben wir es uns nicht nehmen lassen noch zum Abschluß dann ein längeres Bad zu nehmen – was wir dann etwas bereut haben, weil nach dem Bad in diesen Schwefelbädern war unser beider Kreislauf etwas durcheinander (was man normalerweise gerade mal von einer Flasche einheimischen Pisco so kennt. Normalerweise auch fein. Zum Motorrad fahren allerdings nicht optimal.)
Anyway.
Jetzt haben wir uns beide schon wieder erholt, waren gerade „shoppen" – was bei den Supermärkten hier eine recht überschaubare Sache ist. Ein Raum. Bis oben hin voll mit Regalen. Die Auswahlmöglichkeit beschränkt sich auf: es gibt ein Produkt – oder nicht. (Verschiedene Arten von z.B. Geschirrspülmittel?... Ach. Wozu. Reicht ja eines.)
Generell wird man ja recht flexibel. Das Fleisch für unser Asado heute wurde frisch vor unseren Augen zurecht geschnitten. 20 arg. Pesos pro Kilo (4€). Rippenfleisch. Zurechtgeschnitten mit der Eisensäge direkt auf der Tiefkühltruhe. Wozu denn auch eine sterile Unterlage. Das Feuer tötet sowieso alle Bakterien ab. Oder Keime. Oder was auch immer da kreucht. Und sicherheitshalber gibt´s noch einen Pisco hinterher – den lokalen Grappa. (Den wir interessanterweise in dieser 400 Seelen Gemeinde aber bis jetzt noch nicht auftreiben konnten. Unschön. Naja. Haben ja noch Zeit hier in dieser Metropole das aufzutreiben.)
Vollgetankt haben wir auch beide wieder – aus einem 35l Kanister einer Frau hier, die uns dann auch gleich noch eine selbstgemachte Marmelade angedreht hat. Lecker! (Fein, daß Fred auch den weltlichen Genüssen nicht abgeneigt ist. Wir lassen uns ja wirklich gut gehen hier… Gestern gab´s zum Abendessen übrigens Spargelcremesuppe mit Croutons, Reis mit Gemüse und Huhn und Omelette und als Nachspeise Mashmellows am Lagerfeuer – begleitet vom Glaserl argentinischen Rotwein. Sehr fein. Wahrlich.)
Heute geht´s dann weiter über Manzana über die nördliche Piste Richtugn Barrancas. Wildcampen. Also wieder totale Pampa. Naja. Oder eigentlich weil es eben soviel so sehen gibt – eben nicht.
Montag, 21. März 2011
Duschen wird überbewertet - oder doch nicht?
Sonntag, 20. März 2011
Middle of Nowhere. Keine Dusche. Aber Internet.
…so wie es sich gehört.
Duschen wird sowieso überbewertet!
Sind gerade auf Internet Pause in Antocollo – einer staubigen Provinzstadt.
Keine Ahnung was gerade mit der Formatierung hier nicht funktioniert. Aber ich lade mal schnell ein paar Bilder von gestern hoch. Ein echt genialer Motorrad Tag. Mit einer absolut einzigartigen Vulkanlandschaft...
Und am Abend dann wild gecampt - an einem Ort, wo es nie einen Einreisestempel geben wird: im Niemandsland zwischen Chile und Argentinien
