Freitag, 18. Februar 2011
Singen. Vertreibt Schmerzen.
Montag, 14. Februar 2011
Puerto. Natales. Aber jetzt?
Letztendlich haben wir´s geschafft. Also doch ein Leihwagen in El Calafate genommen – 2850 Pesos für 11 Tage (wobei einer nicht berechnet wurde). Wenn man mit „Efectivos“ zahlt. Sprich also cash. Mit Kreditkarte kostets 3150. Das inkludiert die Versicherung für Chile in der Höhe von 150 Pesos.
Und die Fahrt war dann sehr fein – eine herrliche Post-Regen Landschaft stimmt uns schon auf den Torres del Paine National Park ein.
Nun ja. Die Grenzformalitäten waren auch wieder mal ein bisserl ein Anstellen. Aber nach so ca. einer Stunde hatten wir auch das hinter uns.
Jetzt haben wir uns grad ein feines Platzerl am Camping Platz gesucht. Das Zelt aufgestellt. Und jetzt warten wir auf Futter. (Nein – keine Schoki!)
Mit Internet beim Asado. Eh kloa.
Und wir grübeln noch, wie wir dann morgen in den National Park kommen. Ob mit Gruppe. Oder doch auf eigene Faust?
Hmmmm…. Technische Details.
Samstag, 12. Februar 2011
Rio Gallegos. Wieder mal.
Um 03:30 aufgestanden. Und seit 05:00 im Bus unterwegs. Von den 13,5h Busaufenthalt waren allerdings ungefähr 6h Grenzformalitäten.
Aber die Verpflegung war ausreichend – an der Grenze zu Chile mußte man zwar alles abgeben, was irgendwie organisch war. Aber wir wurden dann eh mit einem Cracker, der mit einem Blatt Schinken und einer Scheibe Käse belegt war, entlohnt. Und für 13,5h Fahrt reicht das eh.
(Ein Glück, daß wir jede Menge Schoki mit hatten :-) )
Und jetzt noch zwei Stunden totschlagen bevors nach El Calafate weitergeht – mit ungesunder dafür aber auch nicht schmeckender Pizza und – man glaubts nicht :-) - Internet. (Und mit letzterem habe ich gerade erfahren, daß es eine weise Entscheidung war nach El Calafate zu fahrne und dort einen Wagen auszuborgen. Wir ersparen da doch einiges: 270 Pesos (rund 50€) pro Tag statt 425. Da kann man sich schon einige gute Schokotafeln dafür leisten.)
Freitag, 11. Februar 2011
Sitzen. Und doch in Bewegung.
Morgen geht´s dann los.
Und zwar um 04:30.
Per Taxi.
Zur Bushaltestelle.
Um 05:00 fährt dann der Bus ab Richtung El Calafate. Wir haben dann beschlossen das Problem mit dem Mietwagen zu unserem Vorteil zu nutzen um dann die Reiseroute insofern zu optimieren, daß ich dann leichter nach El Bolson zurück kann. D.h. Sandra fliegt dann von El Calafate nach Buenos Aires retour – und ich kann dann direkt einen (36stündigen) Bus nehmen. Praktischerweise brauch ich dann mit meinen ganzen Sachen nicht Bus wechseln - bei 3 großen Taschen plus einen großen Tagesrucksack ein nicht unwesentlicher Vorteil.
Und somit fahren wir morgen zuerst nach Rio Gallegos (welches – was dem aufmerksamen Leser ja nicht entgangen ist - ich ja schon kenne :-) ). Wir kommen um 18:30 an – und fahren dann aber am gleichen Tag noch um 20:30 mit einem weiteren Bus nach El Calafate weiter. Um 00:30 sind wir dann endlich am Ziel – 900km später.
Donnerstag, 10. Februar 2011
Leih. Wagen.
Dienstag, 8. Februar 2011
Tag Eins in der Zivilisation.
Montag, 7. Februar 2011
...and back [new pics online: Antartica]
Und für die ganz neugierigen unter Euch, lade ich schon mal parallel 317 Bilder von den letzten 1700 Seemeilen hoch.
Am besten einfach eine feine Flasche Rotwein öffnen, das Glaserl in die linke Hand, eine dunkle Schokolade in die rechte, die Slideshow auf 6s einstellen und zurücklehnen. (Ich werde die Bilder noch mal mehr aussortieren, wenn ich mich mal wieder zivilisiert habe - derzeit wartet aber meine dritte Dusche seit 22 Tagen auf mich. Und mein gepflegter 42-Tage Bart (seit Weihnachten :-) ) verlangt auch nach einer Behandlung.
Und falls jemand einfach einen Link will. Soll er haben - derer sogar gleich zwei:
Dieses war der erste Streich...
...und der zweite folgt sogleich
(Übrigens - ich lade gerade erst hoch. Für die ganz flotten unter Euch - des dauert! :-) )
Donnerstag, 27. Januar 2011
Check-in/OK message from Mr. Churchill SPOT Messenger
Latitude:-64.75968
Longitude:-64.08267
GPS location Date/Time:01/28/2011 02:09:35 CET
Message:Hi meine Lieben, habe gerade kein Internet hier, somit per Satellit: Mir gehts gut! Dickes Busserl, Philipe
Click the link below to see where I am located.
http://fms.ws/49Zje/\-64.75968/\-64.08267
If the above link does not work, try this link:
http://maps.google.com/maps?f=q&hl=en&geocode=&q=-64.75968,-64.08267&ll=-64.75968,-64.08267&ie=UTF8&z=12&om=1
Mr. Churchill
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http://www.findmespot.com
Montag, 17. Januar 2011
Check-in/OK message from Mr. Churchill SPOT Messenger
Latitude:-54.81362
Longitude:-68.30588
GPS location Date/Time:01/17/2011 14:42:21 CET
Message:Hi meine Lieben, habe gerade kein Internet hier, somit per Satellit: Mir gehts gut! Dickes Busserl, Philipe
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http://fms.ws/46H9e/\-54.81362/\-68.30588
If the above link does not work, try this link:
http://maps.google.com/maps?f=q&hl=en&geocode=&q=-54.81362,-68.30588&ll=-54.81362,-68.30588&ie=UTF8&z=12&om=1
Mr. Churchill
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Und weg is er - Offline bis 7.2.
Sodale.
Habe noch gestern bis 02:00 Rezepte geschaut. Und bin um Mitternacht überrascht worden, daß ich doch schon um 09:30 dort am Hafen sein soll um mitzuhelfen – statt 12:00. War also sehr kurze Nacht.
Bin bis 7.2. vorraussichtlich offline in der Antarktis.
Dickes Busserl an alle!
Samstag, 15. Januar 2011
Stressige 36h Tage braucht keiner
Und mit viel, viel Glück und noch mehr Geduld dann doch heute noch einen Flug bekommen. Die einzige Möglichkeit war ein Business Ticket um 230€ zu kaufen, aber was tut man nicht alles für eine Aussicht auf ein nettes Hotel, wo man dann endlich sich ausstrecken kann. Relaxen kann. In aller Ruhe ein Bierchen zu trinken. (Ich kürz, den Prozeß des Ticketserwerbs ab. In etwa war er so: DochNurWartelisteTrotzFlugbestätigung,NachLangemHinUndHerDochBusinessTicketFürMorgenNochBekommenMitEinigenKomplikationen,NebenbeiDurchZufallGeflüsterGehörtdaßManHeuteNochEinenFreienPlatzHat,ZumSchalterHingestürmt,ZurückgewiesenWorden,WiederHingestürmt,NochmalZurückgewiesenWorden,NochmalHingestürmtUndStehenGeblieben, TicketBekommen)
Und wos is? – Das mir empfohlene und für mich gebuchte Hotel hat Katzen. Und so einen dicken, fetten Teppich, den jedes Allergikerherz höher schlagen läßt.
So richtig ein schöner Platz um sich nicht zu entspannen.
Naja. Und nachdem ja noch die Blockade ist, können auch die Leute nicht aus Ushuaia nach Hause – trotz Ende des Wochenendes. D.h. zusätzlich zur Hochsaison sind die ganzen Häuser nochmal doppelt ausgebucht. Mußte dann also noch eine Stunde suchen, bis ich was gefunden habe, was ich mir vorgestellt hatte. (Das Hotel um 220USD die Nacht war zwar schon sehr verlockend, ist es dann aber doch nicht geworden) Werde morgen dann dorthin ziehen. Die Nacht werde ich noch durchhalten. (Habe sicherheitshalber ob dieses dicken ekligen Teppichs noch mal das Zimmer vergast, bevor ich gegangen bin… ;-) )
F***... Trotz Reservierung. Klappts doch nicht...
… Tja. Es hätte ja so einfach sein können. Habs jetzt doch nach El Calafate geschafft mit dem Bus, trotz der ganzen Anstrengungen.
Und was is?…
Hab eine Reservierung für einen Flug um 18:45.
Bin aber nur auf der Warteliste…
Keine Ahnung ob ich einen Flug nach Ushuaia kriege…
Die kürzeste Verbindung zweier Punkte ist eine Kurve. Manchmal.
..und zwar eine in die falsche Richtung beginnend.
Ich sitze gerade in der letzten Reihe eines nichteinmal wirklich überfüllten Minibusses mit 17 Sitzplätzen plus Fahrer. Und fahre nach El Calafate.
Hoffend.
(Übrigens nicht wundern wegen der ganzen Typos. Ich tippe hier vollkommen blind.. Ich bin gerade eingezwängt zwischen dem zurückgeklappten Sitz des Vordermannes und meinem Nachbarn hier in der letzten Reihe. Nachdem hinter mir das Gepäck ist, kann ich meinen Sitz nicht nach hinten klappen und sehe durch den Winkel den Bildschirm nicht)
Tja. Hatte ja alles gut begonnen gestern. Irgendwie.
Ich hatte zwar gehört, daß es da irgendwelche Vorfälle an der GRenze gab, aber meine Hoffnung war, daß es nur so ein kleiner Zwist ist und bis ich wieder dort bin, alles sich aufgelöst hat.
Tja.
5min vor der Abfahrt kaufe ich mir noch ein paar Sandwiches und flirte ein bisserl mit der Verkäuferin. Welche mir erzählt, daß da die Grenze dicht ist. Und man mit dem Bus nicht durchkommt. Eventuell mit einem privaten Fahrzeug. Aber definitv nicht mit dem Bus….
Gut, daß ich das höre 5min bevor ich in den Bus einsteige. Nachdem ich eh nichts dagegen mehr tun kann, steige ich halt in den Bus.
Aber wie bequem war die Reise. Herrlich, so ein Cama Ejecutivo. So richtig herrliche fette 1st Class Liegebänke. Sehr angenehm. Die Zeit verging wie im Fluge. Und für 379 Pesos war es auch nicht wirklich teuer für die Fahrt von El Bolson nach Rio Gallegos.
Ungewöhnlich ist nur, daß die die Toiletten in der Nacht absperren. Also besser nicht zuviel trinken - schnell meine Weinflasche, die ich sicherheitshalber mitgenommen habe, wieder tiefer in den Rucksack geschoben - nicht daß ich noch in versuchung komme.
Naja. Kam ich dann ja schon, habe aber nur ein Lackerl genippt.
Mit meinem 160GB Ipod war dann die Zeit auch recht rasch vorbei. Die Fahrt habe ich auch noch benutzt um weitere Vorbereitungen per Email offline zu treffen. Nachdem mein Motorrad Anzug zu warm ist und ich mit dem eh nicht zufrieden bin (dafür daß er gerade mal 18 Monate alt ist, hat der schon massiv Farbe verloren. Schaut aus wie 10 Jahre) , möchte ich denn zu BMW zurückschicken und mal schauen wie die darauf reagieren.
Brauche aber halt einen anderen – und da werde ich mir den billigsten kaufen , der halbwegs wasserdicht ist.
Anyway.
Wie ich dann in Rio Gallegos ankomme, erfahre ich, daß es keine Möglichkeit gibt am Landweg nach Ushuaia zu kommen. Und die Verhandlungen wegen der Gassubventionen – weswegen die Leute in Punto Arenas revoltieren – werden wahrscheinlich noch dauern.
Naja.
Also schnell Internet gesucht. Gewartet. Gehofft, daß ich was in Erfahrung bringe. Schnell meine Weinflasche geleert (nur natürlich, damit ich sie nicht weiter herumschleppen muß :-P ) , mit Leuten gesprochen, im Internet recherchiert.
Und dann habe ich mich durchgerungen nicht die Option zu fuß weiterzugehen (wie mir empfohlen wurde) sondern einen Flug nach Ushuaia zu nehmen (Das Flugticket kostet mich zwar nur 106€, aber nachdem ich ja auch mein Campingequipment mitherumschleppe, habe ich 3 Taschen plus Megaphotorucksack. Also sicherlich 40kg Gepäck. Das wird noch teuer…). Weggehend von El Calafate. Mit viel Glück konnte ich noch im Internet einen buchen. Ich bin zwar skeptisch, weil ich den nicht sofort bezahlen mußte – aber jetzt hoffe ich mal, daß ich trotzdem einen Platz habe im Flieger heute um 18:45.
Und nachdem ich nichts zahlen mußte, habe ich gleich einene weiteren Platz gebucht für morgen Abend, falls es sich doch nicht ausgeht… :-P
Mittlerweile waren dann aber natürlich alle Busse ausgebucht. Und es gab nur einen einzigen um 13:00 den ich nehmen konnte, damit ich heute noch den Flug bekomme.
Was macht man dann? Man stellt sich vor den Bus und fragt herum ob nicht jemand den Bus um 1800 nehmen möchte, dessen Ticket ich dann bereits gekauft habe, und sich dafür ein Bakschisch verdienen möchte.
Tja. Theoretisch.
Praktisch gings wieder mal viel einfacher.
Als allererstes hab ich den Fahrer gefragt ob ich nicht noch draufpasse – und er meinte kein Problem. Neben ihm ist der Sitz vorne eh frei.
Uff…. Glück gehabt.
Schnell Gepäck eingeladen, das 1800 Ticket annuliert, zum Bus zurückgeflitzt. Gerade noch rechtzeitig. Es waren nur 2 Leute noch draussen. Der Fahrer und noch ein anderer.
Und wie ich den Fahrer zahlen wollte meinte er – sorry, der Typ hat schon den Platz…..
ARGH…
Mittlerweile hatte ich auch kein 1800 Ticket mehr, die nächsten freien Plätze sind für morgen 1400 – und damit würde ich sogar eventuell den morgigegn Flug auch verpassen…
Tja. Da kommt man dann wirklich ins Schwitzen.
…
Und wie man dann schon glaubt, daß man noch mehr den Jackpot geknackt hat – meint der Fahrer zu mir: „Espera!". Schaut in den Wagen hinein. Und durch irgendeinen Wink des Schicksals ist der allerletzte Platz in der allerletzten Reihe unbesetzt, obwohl das Ticket verkauft wurde…
Versteh einer das Schicksal.
Grenze. Streitereien. Und gestrandet. Wieder mal
Donnerstag, 13. Januar 2011
Angriff der Killerflöhe - aber ich schlage zurück
Falls es Euch interessiert: http://www.sarahvorwerk.com/
Mittwoch, 12. Januar 2011
Und wieder mal anders als man denkt. Wie üblich.
Und meine Paßnummer hat gefehlt. Und deswegen liegt das ganze doch noch in Buenos Aires.
Und kommt am Mittwoch an…
...Oh Freude! Heute ist Mittwoch.
Er mußte dann offline die Entscheidung treffen, ob er es teuerer doch schicken soll oder nochmal nachfragen sollte und eine Verzögerung in Kauf nehmen. Er hatte sich für eine rasche Hilfe entschieden… Naja. Fand ich ja auch eine richtige Priorität. Pech, daß es halt teuerer wurde – zusätzlich sogar noch eben mit dem Zoll on top.
...und das alles obwohl ich mich auf Grund des (Original-)Preises schon dagegen entschieden hatte.
Sonntag, 9. Januar 2011
Zen und die Kunst Handlungsoptionen zu finden.
Mittwoch, 5. Januar 2011
Kontra. Muttern.
Dienstag, 4. Januar 2011
Internet und die Kunst allein aber nicht einsam zu sein
Und heute war so ein Tag.
Mein Magen meinte in der Nacht, daß er keine Lust hat auf eine Tageswanderung. Er bevorzugt eher diese überaus komfortablen mit Luft gefüllten Klobrillen. Und hat mir Gelegenheit geboten diese intensiv zu besitzen ohne sie kaufen zu müssen.
Eigentlich ja nett von ihm.
Dann habe ich bis 11:00 ausgeschlafen und festgestellt, daß ich los muß. Und dann wie ich mit anziehen fertig war festzustellen, daß es schon 12:00 ist. Tja. Zeit ist relativ.
Dann habe ich eine Kleinigkeit gegessen - und 1l Cola getrunken. Auch wenns nachgewiesen ist, daß es gar nichts hilft und eh Humbug ist - es hält zumindest den Blutzucker hoch.
Und nachdem ich das in einer Cafeteria im Zentrum gemacht habe, gab´s natürlich auch WLAN. Was für mich als Internet Junkie natürlich zu verlockend war - also gleich mal so 2h mit einem lieben Freund in Düsseldorf gechattet. Der mir (wieder mal) den Kopf gewaschen hat. Schmarrn, wenn einen Freunde kennen. Und sie auch noch recht haben. Bei Sachen, die man nicht hören will.
Danach noch schnell einen Ölwechsel (3l a 39 Pesos) durchgeführt und mit dem Mechaniker noch ein paar Sachen am Bike diskutiert - für die 1 Stunde hat er dann auch noch mal schnell 80 Pesos genommen. Tja. So schnell geht´s mit dem Geld...
Und weil mein Bike ja nicht umsonst sein kann, habe ich mich auch intensiv mit "Pago Facil" auseinandergesetzt. Etwas was ich echt klasse finde.
Man kauft eine Versicherungpolizze per Internet. Bekommt diese per Mail zugeschickt. Druckt sich das aus. Geht damit zum Supermarkt. Scannt den Barcode an der Supermarktkasse ein. Bezahlt. Und ist versichert.
Praktischerweise ist der Supermarkt gleich neben meinem Hostal. Wie praktisch.
Tja. Und dann kam wieder dieses Spiel mit Theorie und Praxis.
Die Praxis war: der Supermarkt hat ein Limit von 500Pesos pro Transaktion. Meine Versicherungspolizze für 6 Monate für mein Motorrad gültig in Argentinien, Peru, Chile, Brasilien und Uruquay kostet 529 Pesos.
Tja. Also nix mit schnell mal zahlen. Sondern eher mit - eher lang mal suchen.
Einen Platz, der ein höheres Limit hat. Und wo ist der? - Eh kloa. Natürlich - wo sonst wieder mal - am anderen Ende der Stadt.
Hab dann noch brav eingekauft und mir einen MEGA Sandwich gemacht. So ein Tag ohne Essen für mich - schlechte Idee, wie soll das denn gehen?
...Was sich dann auch wieder 1h später gerächt hat. Weitere Details erspare ich Euch. Aber es waren luftgefüllte Klobrillen dabei involviert.
Den späteren Abend habe ich dann damit verbracht noch ein paar technische Emails zu schreiben. Ich bin da echt berührt, wieviel Unterstützung ich da grad bekomme.
Eigentlich echt ein wunderschönes Erlebnis (wenn es nicht leider so notwendig wäre...)
Dann noch ein Plauscherl mit den argentinischen Freunden, die gerade vom Ausflug zurückgekommen sind. und jetzt geht´s ab ins Betterl. Auch fein.
Ach. Noch anbei das Hauptthema meines Chats und meiner Emails heute - schwer zu erraten:
Montag, 3. Januar 2011
Ausflüge, Mails und Stirb du Luder!
Um genau zu sein: Ein Sempione AR58 5.0S15 von Pirelli. Um 370 Pesos (74€). Aber man hat ja eine Kreditkarte.
Er ist zwar im Druchmesser eingebaut um ca. 1-2cm höher und viel schmäler. Aber was soll´s ich habe mich entschieden den zu nehmen. Und ohne gar kein Profil in den Süden zu fahren ist ja auch keine wirkliche Option.
Das einzige was ich noch am grübeln bin ist, ob ich den alten sicherheitshalber mitnehme. Keine Ahnung, ob das gescheit wäre.
Wahrscheinlich schon. Aber ich bin zu faul dafür da irgendwie Platz am Seitenwagen zu schaffen. (Ach. Bei meinem Glück derzeit wird das eh noch mal auf mich zurückfallen...)
Nach meiner Rückkehr haben mich die Leute aus dem Hostal angesprochen mit Ihnen einen Ausflug zu machen. Nachdem ich eh Mr. Churchill testen wollte, war mir das eh recht.
Ich dachte halt an eine gemütliche Spritztour der Straße entlang.
Naja. War´s ja am Anfang ja auch wieder. Nur dann wurde es halt wieder "Ripio". Vom feinsten... :-P
Aber Mr.C. hat sich eigentlich recht tapfer geschlagen. Nur der linke Blinker ist heruntergehangen nachher...
(Naja. Zumindest war das, das was mir sofort ins Auge gespungen ist...)
Und ich mag das folgende Bild - typisch für die Gegend hier. Ländlich, mit vielen Pferden. Die Leute tragen auch Baskenmützen hier. Paßt zu dieser Umgebung...
Am gleichen Gelände war auch ein Bildhauer, der ausschließlich mit Holz arbeitet - der Inhaber des ganzen Anwesens.
Er war gut bewacht. Direkt hinter ihm sein scharfert Hund... :-)
Tja.
Und dann im Hostal angekommen - so eine Dusche ist schon ganz was feines. Speziell wenn man sich schon wieder anfängt wieder massiv zu kratzen. Hat mich daran erinnert - a) auch meine Motorrad Tracht massiv der "Plastiksackerlvergasungsbehandlung" zu unterziehen und b) mich wieder mit dieser hoch toxischen Apres Shower Lotion dick einzucremen. Sollte man zwar erst nach vier Tagen wiederholen. Aber ich bin der Meinung daß man das durchaus am vierten Tag auch zum vierten Mal machen kann.
(Der Gedanke, daß die Sch****viecher alle gerade elendig krepieren, erfüllt mich irgendwie mit massiver Genugtuung. Ich entdecke da gerade sehr interessante Seiten an mir...)
Naja. Aber und um noch mit was sehr Nettem abzuschließen – ich bekomme da gerade sehr intensiv Mails aus Deutschland. Echt wirklich beeindruckend, wie hilfsbereit auch dort die Leute sind mir zu helfen! Finde ich wirklich echt schön so viel Hilfsbereitschaft erleben zu können. Läßt mich wirklich grübeln, warum mir das früher nicht so aufgefallen ist… Hmmmm…
Sonntag, 2. Januar 2011
Hitze. Wallungen. Und Stauseen
Daran sind sich alle einig - es war noch nie so warm hier wie die letzten Tage. Um genau zu sein - die Tage seit denen ich hier bin.
Also muß an mir liegen.
Und wie ich wegen der Hitze aus Puerto Madryn geflüchtet bin, habe ich da anscheinend das heiße Wetter mitgebracht...
Also habe ich gestern noch eine kurze Spritztour gemacht - zum Lago Puelo ca. 20km entfernt.
Es war ziemlich heiß und viele Leute haben den 1.Jänner genutzt um ein Asado zu veranstalten. - Asado ist typisch provisorischer Grill bestehent aus ein bisserl Draht, Holz und einem riesen Stück Tier, welches gesamthaft irgendwie über die Flammen gespannt wird.
Die ganze Gegend war ziemlich populär.
Bei der Hitze wahrschienlich der beste Ort um zu flüchten... :-)
Obwohl mitten im Busch sind die Leute hier dann auch mit den Fahrzeugen hineingefahren.Es hat sich nur mancherorts das Wasser etwas gestaut. Sodaß richtige Pfützen entstanden sind. Manchmal auch kleine Seen.
Manche sind mit normalen Autos gekommen. Manche mit einem 4x4.
Die ersteren vorsichtiger. Die letzteren etwas übermütiger.
Schön, daß es nicht nur mir so geht...
Aber auch hier wieder die Hilfsbereitschaft der Leute - einfach umwerfend...
...Und dann der Wechsel des Wetters.
Am Nachmittag dann schon der erste Regen.
Der sich noch den ganzen heutigen Tag fortsetzte.
Welch eine Wohltat! Endlich mal faul "zuhause" herumhängen zu dürfen, ohne den Eindruck zu haben etwas machen zu müssen.
Sehr fein so ein verregneter Tag!
Einfach nur im Bett verbracht und gechattet, gemailt. (Naja. Und trotzdem etwas wegen Mr.C. organisiert...)
Jetzt gerade sitze ich im Lokal ums Eck von meiner Jugendherberge. Gebe gerade mehr Geld für das Abendessen (für eine Art Schweinsbraten (44 Pesos) und ein lokal gebrautes Honigbier (22Pesos)) aus als für die Übernachtung. (60 Pesos).
Naja. Das Essen war nicht gut. Dafür teuer. Also ausgleichend.
Irgendwie.












